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Lebensplanung und Vermögensoptimierung funktionieren nicht nur im Family Office

Von der Vermögensverwaltung über die Buchführung und die Büroorganisation bis hin zum Sicherheitsmanagement kümmern sich Family Offices für ihre Kunden nahezu um alles. Sie können ohne Frage eine hervorragende Lösung sein. Jedoch wird längst nicht in jedem Fall ein Family Office benötigt. Unternehmer und ihre Familien können ihr Vermögen nach Steuern auch auf anderen Wegen optimieren – zum Beispiel, wenn Steuerberater, Rechtsanwälte, Anlage- oder Vermögensberater sowie Versicherungsexperten aus ihrem Netzwerk zusammenarbeiten.

Ob Inhaber eines Start-ups oder eines Familienunternehmens – viele Unternehmer fragen, meist ihre Steuerberater und Rechtsanwälte, erst um Rat, wenn Themen wie die Vermögensübertragung akut werden. Damit verschenken sie großes Potenzial. Denn eine rechtzeitige und systematische Optimierung ihres Vermögens ist längst nicht nur für die Weitergabe von Vermögen oder etwa für Bankgespräche relevant. Es geht um die Realisierung der eigenen Lebensziele und Visionen. Dies ist ein Großprojekt und nicht allein eine Frage der steuerlichen Betrachtung sowie der Gewinnoptimierung oder der rechtlichen Möglichkeiten. Vielmehr müssen verschiedene Expertisen zusammengeführt werden.

Je komplexer das Konstrukt, desto größer der Beratungsbedarf

Bei dieser zentralen Aufgabe sind der Unternehmens- und der Privatbereich gemeinsam zu betrachten. Letzterer umfasst die gesamte Familie des Steuerpflichtigen mit den verschiedenen Einkunftsarten. In diesem Zusammenhang gilt in vielen Fällen das Augenmerk nur Einkünften aus Vermietung oder Verpachtung. Jedoch ist es wichtig, sich dem kompletten Vermögen zu widmen. Dazu zählen zum Beispiel auch Beteiligungen. Genauso essenziell ist das Thema der Haftungsbeschränkung, für das wiederum die Wahl der Rechtsform des Unternehmens oder der Unternehmen  bedeutend ist. Aber auch die private Absicherung für den Krankheitsfall und das Alter, das Vererben sowie die Nachfolgeplanung dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Dafür kann es unter anderem sinnvoll sein, über Stiftungen nachzudenken – um nur einige Beispiel zu benennen.

Auf den Punkt gebracht gilt es, für die Tätigkeiten der gesamten Familie des Unternehmers einen zur jeweiligen Lebensphilosophie passenden Rahmen zu schaffen und diesen immer wieder anzupassen. Letzteres bedeutet, die Konzeption regelmäßig zu überprüfen und zu überdenken. Denn durch Ereignisse wie Krankheiten, Geburten, Eheschließungen oder Scheidungen können sich neue Aspekte ergeben, die es erfordern, das Portfolio neu zu justieren. Diese individuelle Aufgabe lässt sich nicht mit Standardkonzepten bewältigen. Stattdessen müssen solche an den jeweiligen Unternehmer und seine Ziele angepasst werden. Dabei zeigt sich: Je komplexer das Konstrukt, desto umfangreicher ist der Beratungsbedarf und desto mehr Experten werden benötigt. Doch wie genau kann eine optimale vernetzte Beratung aussehen?

So gelingt die Umsetzung

Ein in der Praxis bewährtes Instrument sind Strukturmeetings, zu denen die zuständigen Spezialisten zusammenkommen und gemeinsam mit dem Unternehmer sprechen. Diese Veranstaltungen sollten die folgenden drei Ebenen beinhalten:


  • Strategische Planung: Dieser Bereich ist auf die entferntere Zukunft gerichtet – einen Zeitraum, der jenseits von fünf Jahren liegt.
  • Taktische Planung: Diese Ebene beinhaltet die Stellschrauben für die nächsten zwei bis fünf Jahre.
  • Operatives Geschäft: Damit sind die täglichen Aktivitäten gegenwärtig und in den nächsten zwei Jahren gemeint.


Im Idealfall bauen die Partner die Gespräche auf Erkenntnissen der Vergangenheit auf und leiten sie auf künftige Themen. So kann es dem Unternehmer gelingen, sich nicht im Tagesgeschäft zu verlieren. Er behält seine taktischen und strategischen Ziele sowie die damit verbundenen Aufgaben im Blick, kann diese zum optimalen Zeitpunkt in bestmöglicher Form umsetzen und so seine Lebensplanung realisieren.

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